Drei Bronzemedaillen gab es beim Kyorugi-Bewerb bei den diesjährigen Belgium Open in Gent. Über 1000 Teilnehmer waren bei diesem A-class-Turnier auf 10 Kampfflächen am Start und die Teilnehmer kamen aus 4 Kontinenten - neben der Europa-Elite waren auch Teams aus Nord-, Mittel- und Südamerika, sowie Afrika und Asien mit dabei und sorgten für spannende Kämpfe.
Inmitten dieses starken Starterfeldes gelang es Österreich, 3 Bronzemedaillen zu gewinnen, mit etwas mehr Glück wäre auch durchaus mehr möglich gewesen.
Die Bronzemedaillen holten sich Natascha Mitrovits, Christopher Roul und Florian Furtner.
Natascha Mitrovits (Damen - 49) konnte gegen Argentinien und Australien gewinnen und schied gegen die spätere Siegerin, Lucija Zaninovic aus Kroatien aus.
Christopher Roul (Kadetten -53) holte sich mit einem Sieg gegen Dänemark die Bronzemedaille,
Florian Furtner (Kadetten -65) kam kampflos ins Semifinale und verlor gegen den späteren Sieger aus Deutschland.
Stark präsentierte sich auch wieder Jasin Gümüsay (Herren -63)
Er gewann gegen Kanada, Slowenien und Frankreich und schied im Kampf um die Medaille gegen Polen ganz knapp aus.
Er holte sich mit dieser Leistung den 5. Platz.
Pech hatte auch Philip Auer (Kadetten -41)
Er zeigte sich souverän in seinen ersten beiden Kämpfen gegen Belgien und Großbritannien und gewann klar nach Punkten.
Im dritten und entscheidenden Kampf um die Medaille wieder überlegen, bekam sein Gegner aus England fragwürdige Faustpunkte zuerkannt und gewann dadurch auch noch im Sudden Death. Der Engländer setzte sich dann auch im Finale durch und Philip als klar Besserer blieb der undankbare 5. Platz.
Ebenfalls kampfstark zeigte sich Alexander Vasic (Kadetten-45)
Er gewann überlegen gegen Belgien und belegte schlussendlich den 5. Platz